DIY-Flashen von GBIC- und SFP-Modulen mit einem SeeProg-/MiniPro-Programmer und selbstgebauten Adaptern
Der Threadstarter wollte GBIC- und SFP-Modul-EEPROMs umprogrammieren, stellte aber fest, dass entsprechende Anleitungen aus Foren verschwanden. Die Fragen drehten sich darum, welchen Programmer man nutzt, wo man die I2C-Leitungen am Modul anschließt, ob das Modul 5 V (GBIC) oder 3.3 V (SFP) braucht, und wie man den Speicher in einem SeeProg als 24C01/24C02-EEPROM behandelt. Spätere Beiträge beschrieben einen selbstgebauten Platinenadapter, Firmware-Images mit unterschiedlichen Seriennummern und eine Anpassung für den MiniPro-Universalprogrammer. Eine zentrale Einschränkung kam dabei zutage: SFP+-Module ließen sich mit solch einfachen Programmern nicht flashen, weil das EEPROM hinter einem Mikrocontroller sitzt statt direkt auf den I2C-Pins.
- Transceiver: GBIC-Module, SFP-Module, SFP+-Module
- Formfaktor: GBIC, SFP, SFP+
Symptome / Meldungen:
need to change vendor coding
SFP+ EEPROM not directly accessible
Comments 3
GBICs brauchen eine externe 5-V-Versorgung, während SFPs mit den 3.3 V des Programmers laufen; es wurden Schaltpläne und die Dokumente SFF-8053/SFF-8472 geteilt, und der Speicher wird als 24C01/02-Baustein programmiert.
Ein eigener Platinenadapter lässt sich mit Tonertransfer-Ätzung herstellen; ein kommerzieller Programmer (etwa 50 USD) ist eine Alternative, aber ein selbstgebauter kostet nur ein paar Dollar.
SFP+-Module lassen sich so nicht flashen, weil auf ihren Speicher über den MCU des Moduls zugegriffen wird; dafür braucht es spezialisierte Hardware.