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SFP-ONU statt ONT von Rostelecom: Stick registriert sich nicht am OLT, PPPoE kommt nicht hoch

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Zu Hause liegt Rostelecom-Glasfaser, es steht ein Betreiber-ONT, und ich will die überflüssige Box aus dem Schrank loswerden: das SFP-ONU direkt in den Router stecken und selbst weiterverteilen. Den Stick habe ich gekauft, aber über den ersten Schritt komme ich nicht hinaus.

  • Router Keenetic Giga, SFP-Port frei
  • Stick Eltex NTU-SFP-100
  • Patchkabel SC/APC von der Dose, ein Meter
  • im Bezirk, wie es aussieht, OLT Huawei MA5683

Was ich sehe, in einem Block zusammengefasst:

линк на порту: up/down каждые несколько секунд
ONU на OLT: not registered
PPPoE: сессия не устанавливается
корпус стика через полчаса: около 80 C, в руке не удержать

Probiert:

  • den Stick in eine MikroTik umgesteckt - dasselbe Bild, keine Registrierung;
  • Patchkabel geprüft und den Anschluss gereinigt, kein Bruch;
  • die PPPoE-Einstellungen durchprobiert, Login und Passwort sind dieselben, die am regulären ONT normal funktionieren.

Verstehe ich richtig, dass der Stick ohne Mitwirkung des Betreibers überhaupt nicht hochkommt, oder gibt es auf meiner Seite noch etwas zu drehen? Und falls das Modul doch zum Laufen gebracht wird, was ist bei VLAN und IPTV zu erwarten?

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Kurz: Ein SFP-ONU ist kein „Modul statt ONT", sondern ein vollwertiges Terminal, das der Betreiber verwaltet. Solange die Seriennummer des Sticks nicht am OLT eingetragen ist, existiert er fürs Netz nicht: keine Registrierung, keine vergebenen GEM-Ports, weiter zu graben ist sinnlos.

Alles Übrige kommt per OMCI von der Betreiberseite: GEM-Ports, CVLAN (bei Rostelecom meist 10), Profile; ein Teil der Parameter wird über TR-069 nachgezogen. Von Hand am Stick trägst du das nicht ein, die gewohnte Web-Oberfläche eines ONT gibt es dort einfach nicht.

Was zu tun ist: mit der Seriennummer zum Betreiber gehen und um Registrierung als Teilnehmerterminal bitten. Manche machen das ohne Diskussion, manche arbeiten grundsätzlich nicht mit fremden ONUs - und dann gibt es keine Optionen.

Und gleich zu den Erwartungen, damit später keine Enttäuschung entsteht. Sticks transportieren GEM normal, aber Bridge-Modus und Multicast für IPTV leben nur, wenn am OLT die passenden Profile angelegt sind. Geben sie die nicht frei - Internet gibt es, IPTV nicht. Bei den 80 C liegst du richtig, die werden tatsächlich so heiß, und von der Überhitzung kommen genau diese Port-Flaps und Geschwindigkeitseinbrüche. Lüftung und ein Platz mit Luft sind also kein Luxus, sondern Teil der Installation.

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Erste Frage zur Sache: Habt ihr dem Betreiber die Seriennummer des Sticks gegeben? Solange sie nicht am OLT eingetragen ist, wird hinter not registered nichts weiter passieren - weder PPPoE noch Link in gewohnter Form. Zum OLT schreibst du selbst „wie es aussieht" - klär beim Support genau nach, unter Huawei und unter ZTE ist die Provisionierung unterschiedlich. Sag auch, welche Firmware gerade auf dem Stick ist und ob du ein anderes Patchkabel probiert hast: ein Teil solcher Flaps wird durch Kabeltausch behoben, nicht durch Einstellungen. Und schau, ob der Port mit eingestecktem Glas flappt oder genauso hüpft, wenn der Stick leer steckt - das sind zwei verschiedene Geschichten.

0 Ukrainecoaxeng7UA Show original (Русский) AI translation

Ähnliche Geschichte, nur die Hardware ist anders: Ich habe GPON in einem EdgeSwitch Fiber 12 ans Laufen gebracht, dahinter ein Security Gateway, statt des regulären HG8245XGC. Habe mir HPSP2120, SSX1LTC und MA5671A angeschaut. Ergebnis dasselbe - alles hängt an der Registrierung der Seriennummer, und auf die direkte Frage antwortete der Provider, ein fremdes ONU werde er höchstwahrscheinlich nicht annehmen. Bei einem Bekannten bei MTS ist dabei ein U Fiber Nano G angesprungen, dort war ein Huawei-OLT und VLAN 30. Noch eine Kleinigkeit, über die man stolpert: Für GPON braucht man SC/APC, den grünen Stecker. Mit einem UPC-Patchkabel kann man lange nach einem nicht existierenden Problem suchen.

3 UkrainecoremonkUA Show original (Русский) AI translation

Ergänze noch etwas zur Modellwahl. Betreiber haben oft eine kurze Liste von Sticks, die sie überhaupt registrieren: mancherorts sind das D-Link DPN-100, Huawei MA5671A, Zyxel PMG3000 und Technicolor AFM0002/AFM0003, und alles außerhalb der Liste wird nicht diskutiert. Vor dem Kauf fragt man am besten genau so: welche ONUs registriert ihr.

Und die zweite Hälfte der Frage ist der Host selbst. An einer hAP ax S verhalten sich SFP-Port und LAN1 instabil, mit 800-900 Mbit sollte man dort nicht rechnen; braucht man Reserve, ist eine RB5009 vernünftiger, oder ein separates ONU vor dem Router. Zum PMG3000 noch extra gewarnt: Das IPv6-Verhalten ändert sich dort von Firmware zu Firmware.

4 KazakhstancoaxnerdKZ Show original (Русский) AI translation

Alles richtig, aber es lohnt sich nicht, das auf eine einzige Provisionierung zu reduzieren: Der Host kann auch selbst versagen. An einer Turris Omnia mit Turris OS 5.0.3 wird ein MA5671A mit umgeflashter Firmware HL23446 erkannt, aber eth2 kommt nicht hoch, im Log erscheint „SFP module encoding does not support 8b10b nor 64b66b". Mit der modifizierten Firmware meldet das Modul zusätzlich transmit fault, mit der Stock-Firmware einen EEPROM-Lesefehler.

ethtool -s eth2 1000 autoneg off duplex full
dmesg | grep sfp

Das Erzwingen der Geschwindigkeit hat nichts gebracht, der Zweig mit Kernel 5.4 und seinen zusätzlichen Eigenheiten auch nicht. Dabei ist im selben Router ein DFP-34G-2C2 auf ZTE-Chipsatz problemlos mit 1Gbps/full hochgekommen, während ZISA OP151S und G-010S-A nicht hochkamen, letzteres mit unbekanntem Compliance-Code. Derselbe umgeflashte Stick funktioniert an einer MikroTik, wenn man die Geschwindigkeit von Hand einstellt. Ein Teil solcher Geschichten hat also gar nichts mit dem OLT zu tun, sondern mit der SFP-Verarbeitung am Host.

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